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Fragen und Antworten zu...
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Viren, Würmern und anderen Schädlingen
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| Computer-Viren oder -Würmer werden
zunehmend zu einer ernsthaften Bedrohung für unsere PC-Systeme
und deren Datenbestände. Wer heute Internet-Zugang hat und/oder
e-mail-Kontakte pflegt kommt nicht mehr ohne einen brauchbaren Virenschutz
aus. Wenn es Sie trotzdem einmal erwischt haben sollte, können
nachfolgende Hilfestellungen vielleicht helfen.... |
Droht
Ermittlungsverfahren ?- In gefälschtem e-mail wird
mit drastischen Massnahmen gedroht...
Sober.A
- Sober.Y - Neuste Variante des Sober-Wurms legt eMail-Verkehr
lahm
MyDoom.A
- MyDoom.C Virus - Neuste Varianten des Mydoom-Wurms legen
Rechner lahm
W32-Blaster-Worm
- Dank Sicherheitslücken in sehr vielen Windows-System eingeschleust.
SASSER-Worm
- Der PC wird in 60 Sekundend heruntergfahren 60-59-58-57........
Kein
Programmstart nach Doppelklick - Windows-Anwendungen lassen
sich nicht starten...
Svchost.exe
hat einen Fehler verursacht - PC dannach kaum noch zu bedienen...
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Für einen schnellen Test,
ob Ihr Rechner befallen ist, können Sie hier die aktuellste
Version des Virenschutzprogramms "Stinger" von McAffe
herunterladen. Dieses stand-alone-Utility erkennt zuverlässig
einen akuten Befall und eliminiert aktive Viren:
Dowload
McAfee STINGER Auch Microsoft
bietet monatlich aktuell ein...
Windows-Tool
zum Entfernen bösartiger Software
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| Für
einen dauerhaften Schutz läßt sich auch das bewährte
Antivir Classic herunterladen und für den privaten
Gebrauch kostenfrei einsetzen: |
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| Immer
beängstigender wird auch die zunehmende Bedrohung durch
sog. Spyware.
Schädliche Backdoor-Programme öffnen den Rechner für
den Zugang von außen für Dialer-Programme, zum Ausspionieren
von Platteninhalten bis hin zur externen Kontrolle.
Wer in Zeiten günstiger Flat-Rates ständig eingewählt
bleibt, sollte einen bewährten Spy- oder Adware-Schutz
zur Hand haben. |
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E-Mails mit vermeintlichem amtlichen
Charakter beschäftigen seit 2005 auch die Polizei, ist doch
als Absender manchmal sogar die Düsseldorfer Polizeidienststelle
aufgeführt. In dieser Mail wird behauptet, Ihr Rechner würde
ausspioniert und wäre durch illegales Herunterladen von Software,
Filmen oder Musik aufgefallen. Daten der Platte würden als
Beweismittel abkopiert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. |
| Bei dieser
Mail handelt es sich um eine Falschmeldung, die nur versandt
wurde, um einen Computer-Virus der Familie "Sober.C"
zu verbreiten. Der Empfänger soll durch den Besorgnis erregenden
Inhalt dazu animiert werden, den Anhang zu öffnen. Damit
aber wird der Rechner mit dem Virus infiziert, der dann die
gleiche virusverseuchte Droh-Nachricht im Hintegrund an alle
e-mail-Adressen versendet, die er auf der Rechner-Festplatte
findet.
Öffnen Sie also trotz aller Drohungen bitte nie den Anhang.
Löschen Sie die Mail und leeren anschließend sicherheitshalber
auch den Papierkorb. |
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Eine wichtiges Kriterium für
die "Qualität" eines Virus scheint deren Verbreitung
zu sein. So suchen die Erfinder nach immer neuen Quellen, den
Schädling möglichst schnell zu verteilen. Im Mai/Juni
2006 sind sie fündig geworden auf dem Server der FIFA, auf
dem Tausende Tickets-Bestellungen für die Fußball-WM
per email gespeichert lagen. Innerhalb nur weniger Stunden erhielten
alle diese Tickets-Anwärter den Wurm, der sich dann sofort
von deren Rechner wieder an andere email-Adressen verschickt hat.
Bis die namhaften AntiViren-Hersteller reagieren konnten, war
der Wurm schon auf unzähligen Platten... |
| Dieser Virus
macht sich bemerkbar durch stark ansteigenden e-Mail-Verkehr,
der u.U. dazu führen kann, dass ständig die Leitung
belegt wird. Ein typisches Merkmal dieser Gattung sind Dateieinträge
im Verzeichnis "C:\Windows\Connection Wizard" bzw.
"C:\WINNT\Connection Wizard". Dieses Verzeichnis existiert
auf allen Windows-Systemen, ist aber i.d.R. leer. Wenn Sie darin
Einträge finden, sollten Sie das Removal
Tool von Symantec herunterladen und Ihren Rechner damit
überprüfen. |
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Anfang des Jahres wurden im Internet
die neusten Varianten des MyDoom-Wurmes entdeckt, der sich schlagartig
verbreitet. Er verbreitet sich über Rechner, die mit Mydoom.A
infiziert sind, der wiederum schon länger auf der Platte
"schlummern" kann und den Virenschutz aushebelt. Die
Leistung des Computers wie auch der Netzwerkverbindung kann durch
Mydoom.C reduziert werden. |
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Die drei Varianten sind zum Glück
leicht zu identifizieren, da sie sich nicht sonderlich tarnen.
So stellen Sie fest, ob Ihr Rechner befallen ist:
1. Klicken Sie auf Start und
anschließend auf Ausführen.
2. Geben Sie im Feld Öffnen den Text cmd
ein. (Bei Win98 "command")
3. Klicken Sie auf OK. Im
schwarzen Fenster der Eingabeaufforderung wird C:\...> angezeigt.
4. Geben Sie cd \ ein und
drücken Sie die Eingabetaste. Dadurch ändert sich
das Verzeichnis zu C:\ gefolgt vom Cursor.
5.a. Um den Rechner auf Mydoom.A zu prüfen,
klicken Sie auf den Cursor, geben Sie dir shimgapi.dll
/a /s ein.
Drücken Sie die Eingabetaste.
Warten Sie einen Augenblick.
Wenn Datei nicht gefunden (File not found) angezeigt wird, dann
ist Ihr Computer nicht mit Mydoom.A infiziert.
Wenn Gesamte Dateien (Total Files found>0) angezeigt wird,
dann ist Ihr Computer mit Mydoom.A infiziert.
5.b. Um den Rechner auf Mydoom.B zu prüfen,
klicken Sie auf den Cursor und geben Sie dir ctfmon.dll
/a /s ein.
Drücken Sie die Eingabetaste.
Warten Sie einen Augenblick.
Wenn Datei nicht gefunden (File not found) angezeigt wird, dann
ist Ihr Computer nicht mit Mydoom.B infiziert.
Wenn Gesamte Dateien (Total Files found>0) angezeigt wird,
dann ist Ihr Computer mit Mydoom.B infiziert.
5.c. Um den Rechner auf Mydoom.C zu prüfen,
klicken Sie auf den Cursor und geben Sie dir intrenat.exe
/a /s ein.
Drücken Sie die Eingabetaste.
Warten Sie einen Augenblick.
Wenn Datei nicht gefunden (File not found) angezeigt wird, dann
ist Ihr Computer nicht mit Mydoom.C infiziert.
Wenn Gesamte Dateien (Total Files found>0) angezeigt wird,
dann ist Ihr Computer mit Mydoom.c infiziert. |
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Wer mit Windows arbeitet startet
seine Anwednungen i.d.R. mit einem Doppelklick auf das Progamm-Icon
bzw. den Menue-Eintrag. Nach einem Virenbefall erfolgt jedoch
auf den Doppelklick keine Reaktion, eine Fehlermeldung "Programm.exe
nicht gefunden" oder aber auch der "Öffnen-mit"-Dialog
wird angezeigt.
Obwohl das Programm nachweislich gespeichert ist, erfolg auch
über den "Ausführen"-Dialog die Meldung RUNDLL32.EXE
nicht gefunden... |
| Dieses Phänomen
ist oftmals dann zu beobachten, wenn ein Virenschutz installiert
ist, dieser auch eine Bedrohung erkennt und eliminiert, aber
die Folgen nicht mehr korrigieren kann. Einige Viren verändern
u.U. auch Systemeinträge in der Windows-Registry. Selbst
wenn der Träger schon in Quarantäne gestellt ist,
können diese "Fehl-Einträge" noch vorhanden
sein.
Laden Sie nachfolgende Datei auf den betroffenen Rechner und
versuchen diese mit einem Doppelklick aufzurufen. Da dies keine
EXE-Anwendung ist, sollte diese Datei auch erkannt und in die
Registry eingelesen werden. (Sonst Rechte Maustaste -> Öffnen
mit -> Regeditor)
ExeisExe.reg
- Exe-Dateien als "Anwendung" erkennen
Sollte auch die Verknüpfungen nicht starten hilft folgende
Reg-Datei:
LinkisLink.reg
- Links als "Verknüpfung" erkennen
Aus ähnlichen Gründen kann es auch passieren, dass
sich die Systemwiederherstellung nicht mehr starten läßt:
SysRestore.reg
- Systemwiederherstellung wieder startbar machen...
Wenn sich der Tastmanager nicht mehr
starten läßt, weil er angeblich "...von Admistrator
deaktiviert" wurde, helfen u.U. folgende Registry-Einträge:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
DisableTaskMgr = "dword:00000001" <--in 0 aendern
DisableRegistryTools = "dword:00000001" <--in 0
aendern
Wenn Sich die gespeicherten DFÜ-Verbindungen
nicht mehr anzeigen und öffnen lassen, so können die
verlorenen DLLs über Kommendozeilen wieder eingebaut werden;
d.h. über Start->Ausführen mit "CMD"
eine Eingabebox starten. Dort nacheinander die Befehle
regsvr32 netman.dll
regsvr32 netcfgx.dll
regsvr32 netshell.dll
eingeben und dadurch den Ordner DFÜ-Verbindungen wiederbeleben.
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Das system wirkt völlig ausgebremst,
wobei ein Prozess "svchost" mehr als 90% der System-Ressourcen
belegt. In diesem Zustand lassen sich keine Programme mehr starten,
statt dessen erscheint eine Meldung "svchost.exe hat einen
Fehler verursacht!" |
| Die Programmdatei
svchost.exe ist eine windows-eigene Systemdatei und dient dem
System zum Starten von Dienstprogrammen mit Hilfe von DLL-Dateien.
Da u.U. mehrere Dienste so gestartet werden, können im
Taskmanager auch mehrere Einträge mit svchost auftauchen.
Dies allein ist noch kein Grund zur Besorgnis.
Die original Windows-Datei steht immer im Verzeichnis \windows\system32.
Einige Trojaner benutzen zur Tarnung denselben Dateinamen, sind
aber in einem anderen Verzeichnis, oftmals direkt "\windows"
gespeichert. Ist diese dann einmal gestartet, ist sie im Taskmanager
namentlich nicht mehr von den anderen, regulären svchost-Prozessen
zu unterscheiden. Allein der Speicherbedarf bzw. die Beanspruchung
der CPU-Auslastung legt den Rechner so lahm, dass kaum Programme
mehr gestartet werden können.
Abhilfe schafft auf Dauer nur, die falsche svchost.exe wieder
zu löschen. Da aber der zugehörige Prozess beim Systemstart
mitgeladen wird, kann diese u.U. nicht einfach gelöscht
werden.
Wenn Sie auf Ihrer Platte eine Datei svchost.exe neueren Datums
an einem anderen Ort als ..\System32 entdecken, versuchen Sie
diese zu löschen. Wenn der Löschvorgang verweigert
wird, versuchen Sie im Taskmanager zuvor den entsprechenden
Prozess zu beenden (bei mehreren svchost-Prozessen den mit der
größten Auslastung)
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